DVD

Was ist eine DVD und wie ist sie entstanden?

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ie DVD ist ein digitales Speichermedium, das einer CD ähnelt, aber über eine deutlich höhere Speicherkapazität verfügt. Entwickelt wurde diese Datenscheibe im Jahr 1999 von DVD Forum, einer freiwilligen Vereinigung aus Tokio, welche mittlerweile 230 Unternehmen aus der Unterhaltungs- und IT-Branche umfasst.

DVD als Eigenname steht für Digital Versatile Disc, zu Deutsch: digitale vielseitige Scheibe. Die DVD ist der Nachfolger der bekannten CD und kann bis zu 16 GB an Daten speichern. Die gängigsten Version der DVD haben im Schnitt jedoch eine Speicherkapazität von etwa 4,5 GB. Die Daten werde im DVD-Laufwerk von einem Lesekopf, mit Hilfe eines Lasers, gelesen. DVDs mit einer größeren Speicherkapazität verfügen über zwei beschreibbare Seiten. Die sogenannten Double-Layer. In der Regel hat eine übliche DVD jedoch nur einen Layer.

Fertige DVDs wie etwa bei DVD-Filmen können nicht neu beschrieben werden. Für das Sichern von Daten oder auch Filmen oder Musik gibt es unbeschriebene Rohlinge. Diese Rohlinge gibt es in verschiedenen Ausführungen:

DVD+R: Recordable (Einmal beschreibbar)
DVD+RW: Rewritable (Mehrfach beschreibbar)
DVD+R DL: Double-Layer (Verfügt über zwei Datenschichten pro Seite)
DVD+RAM: Random Access Memorie (Freier, direkter Schreib-/Lesezugriff)

Allerdings gibt es auch negative Aspekte bei einer DVD. Zwischenschichtige DVDs leiden unter einem besonderen Problem. Da es sich in Wirklichkeit um zwei Kunststoffträger handelt, die miteinander verklebt werden, kann es hier zu Absplitterrungen kommen, wenn der Kleber nicht vollständig aufgetragen wird. Durch Lufteinschlüsse beim Kleben tritt eine ungewohnt starke mechanische Belastung auf, die zum Bruch führen kann.
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